
Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Herzlich Willkommen auf unseren Internet-Seiten!
Wir möchten Ihnen hier unseren Verein näher vorzustellen und Sie mit unserer Arbeit und unseren Zielen bekannt machen.
Gostynin, eine Kleinstadt mit ca. 20.000 Einwohnern, liegt etwa 120 km nordwestlich von Warschau. Heute leben dort so gut wie keine Deutschen mehr.
Nach der 2. Teilung Polens 1793 kam das Gostyniner Land unter preußische Verwaltung
Durch Privilegien wie Steuerfreiheit für einige Jahre wurden Siedler aus Württemberg angeworben. Bis zur Vertreibung 1946 wurde dort " geschwäbelt ".
1820 wurde Gostynin zusammen mit 16 anderen Städten zu Fabrikstädten erhoben, um Tuchmacher und Handwerker ins Land zu rufen. Es lag wegen der fließenden Gewässer verkehrsgünstig an der Strecke Thorn - Warschau und hatte großen Holzreichtum zu bieten.
Deutsche und Polen haben immer friedlich nebeneinander gelebt und ihre Kulturen gepflegt. Jede Gruppe blieb für sich.
Der zweite Weltkrieg hat dann eine radikale Wende herbeigeführt. Es gab viel Leid auf beiden Seiten. So wurde auch Erna Funk ausgewiesen und landete zusammen mit 65 Personen in Langenfeld. Später kamen noch einige ehemalige Gostyniner aus anderen Teilen Deutschlands ebenfalls nach Langenfeld.
So kam man auf die Idee, eine Patenschaft mit den Deutschen in Kreis und Stadt Gostynin einzurichten, die 1998 in einem Partnerschaftsvertrag zwischen Langenfeld und Gostynin mündete, der speziell die Jugendkontakte fördern soll.
Der Förderverein Gostynin will nach Kräften dazu beitragen die Beziehungen zwischen den Städten zu stärken und zu festigen.